Posted in Die Reise

175 Kilogramm Gepäck

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Hier schreibt Christoph:

…..haben wir mit auf die Reise genommen. Das klingt viel, muss aber für ein gutes halbes Jahr, von Oktober 2016 bis Mitte April 2017, reichen. Kleidung für den Alltag ist dabei das Wenigste. Unser Plan sieht vor, dass wir zunächst stationär in Nelson (im Nordwesten der Südinsel) die ersten zehn Wochen verbringen werden. Das entspricht einem “Schulterm” (die NZ-Schule kennt vier Terms über das Jahr). Dann, Mitte Dezember, beginnen in NZ die großen Ferien. Wir planen, in dieser Zeit die beiden neuseeländischen Inseln zu erkunden. Dazu braucht es Campingausrüstung, diverses Schuhwerk, Reiseliteratur, Medikamente. Nach den Ferien geht es in Nelson weiter, nochmal 10 Wochen. Die Kinder verbringen somit insgesamt ein halbes Schuljahr in der Primary School (Benjamin und Carl) und auf dem College (Lucy und Matthias). Einiges an Unterrichtmaterial aus Deutschland musste mit und natürlich diverse elektronische Gerätschaften (6 Handys, 3 Tablets, vier Notebooks). Die erste kleine Panne war: wir versuchten, ein Paket mit den Campingsachen vorzusenden (31 kg, 125 Euro). Klappte nicht. Die Postwaage in unserem Dorf liess nämich eine genaue Taxierung in der Gewichtsklasse nicht zu: das Paket kam mit dem deutlichen Hinweis “zu schwer” einen Tag vor unserer Abreise zurück. Alles umpacken. Einen zusätzlichen Koffer mitnehmen und irgendwie sehr große Dinge zusätzlich irgenwo verstauen.

Packet.jpg

Die Packvorbereitungen zogen sich im Übrigen über Wochen hin: Wir hatten uns entschlossen, unser Haus in Benediktbeuern in Oberbayern und das Apartment in Frankfurt für ein halbes Jahr zu vermieten (was sehr gut funktionierte). Dafür mussten wir so allerlei Angesammeltes aus den letzten Jahren “reorganisieren”, wie es heutzutage so schön heißt. Das ganze wurde zu einer Art Bereinigungsprojekt, was jedem zu empfehlen ist, der viele Sachen von vielen Menschen in seiner Behausung verstaut und “eigentlich” schon immer mal neue Klarheiten schaffen wollte…
Und nochmal zum Gepäck: wir haben eindeutig zu wenige richtig große Koffer. Das merkten wir allerdings auch erst einen Tag vor der Abreise, zu spät um noch aufzurüsten. Die Verwandtschaft konnte helfen, aber wir waren auf das Goodwill von New Zealand-Air angewiesen. Wahrscheinlich konnten wir auf den Flughäfen mit unserer Paketgeschichte hinreichend Mitleid erzeugen: bis ans Ende des Flugroute wurden unsere insgesamt 17 Gepäckstücke ohne Aufpreis mitgenommen.

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